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Biberkartierung

Die Biberaktivitäten wie Baue, Aktivitätszentren (Fällplätze) und Dämme werden bei der Biberkartierung dokumentiert. Auf dieser Grundlage können Biberreviere abgegrenzt und die Nutzungsdynamik erkannt werden.

Das Hauptaugenmerk der Biberkartierung liegt auf den Biberwohnbauen (Erdbau bzw. Burg) sowie auf der Kenntnis über die Wirksamkeit und Funktion der korrespondieren Biberdämme. Bei der Kartierung werden daher die Biberbauwerke nach ihrer Funktion (innerhalb des Biberreviers) kategorisiert:

Biberwohnbau 
(= Fortpflanzungs- und Ruhestätte)
= Bauwerk 1. Kategorie
Wohndamm 
(= Damm, der den Wasserstand im und am Bau regelt)
= Bauwerk 2. Kategorie
Schwimm-/Nahrungsdamm 
(= Damm bzw. -kaskade zur Erschließung von Schwimm- und Nahrungsraum)
= Bauwerk 3. Kategorie

 

Die Biberkartierung erfolgt stets verbunden mit der Revierbetreuung. Dabei helfen ehrenamtliche Bibersachkundige mit ihrem Engagement, um

  • eine gute Übersicht über die Bestände des Bibers und ihre Lebensräume zu gewinnen,
  • schnelle Hinweise auf neu entstehende Konflikte zu erhalten sowie
  • Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten für den Biber und zur Entschärfung von Konflikten zu haben.

Handreichung zur Biberrevierkartierung:

Der Naturpark Dübener Heide stellt unter »Info rundum den Biber« die Handreichung »Biberrevierbetreuer zwischen Elbe und Mulde« sowie einen Einleger mit weiteren Informationen für Kartierer und Biberrevierbetreuer zur Verfügung.

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