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Meldung invasiver Arten

Wenn Sie eine der unten aufgeführten Arten in Sachsen sehen, können Sie die Beobachtung gern über die jeweilige Meldeseite an das LfULG melden. Der Link führt zu einem Meldeformular auf der Seite der 34u GmbH. Ihre Meldung hilft uns dabei, eine bessere Kenntnis zur Verbreitung der Arten zu erhalten.

Folgende Angaben sind  besonders wichtig:

  • Funddatum
  • Name des Beobachters
  • E-Mail als Kontaktmöglichkeit für Rückfragen
  • Ortsbezeichnung
  • Anzahl und Einheit der beobachteten Art
  • Foto oder Video zur Überprüfung der Artmeldung

Die Angaben Vorname und Nachname werden benötigt, um einen Fund einem Beobachter zuordnen zu können. Die Mailadresse wird für eventuelle Rückfragen benötigt.

Für die Ortsbezeichnung genügt die Angabe der Gemeinde und der Straße bzw. des Gewässers. Eine Speicherung von Postanschriften findet nicht statt.

Das Mitsenden eines Fotos (beziehungsweise Videos) ist wichtig, um eine Verwechslung mit anderen Arten auszuschließen.

Aus technischen Gründen werden die über das Meldeportal erhobenen Daten in einem Online-Datenspeicher (Cloud) zwischengespeichert, der ebenso wie das Meldeportal vom Anbieter 34u GmbH (www.multibasecs.de) bereitgestellt wird. Die Datenschutzerklärung des Dienstleisters können Sie hier einsehen: www.multibasecs.de/impressum

Die über das Meldeportal übermittelten Daten fließen nach formaler und fachlicher Vorprüfung in den Datenbestand der Zentralen Artdatenbank Sachsen (ZenA) ein. Zur ZenA können Sie sich hier informieren: Zentrale Artdatenbank (ZenA) Sachsen.

Zu den Beobachtungen werden auch die zugehörigen Beobachterinformationen (Vorname und Nachname) gespeichert.

Mit dem Absenden von Daten über das Meldeportal willigt der Nutzer ein, dass die übermittelten Daten vom LfULG im Rahmen der Meldeaktion in der ZenA gespeichert und für Auswertungen durch einen vom LfULG autorisierten Auftragnehmer genutzt werden dürfen.

Bild-, Ton- und Videodateien, die als Anhang über das Meldeportal übermittelt werden, werden im Rahmen der Meldeaktion für eine Verifizierung der Artbeobachtung bzw. Bestimmung verwendet. Mit dem Absenden der Dateien willigt der Nutzer ein, dass diese Dateien mit dem Datensatz gespeichert werden dürfen. Eine weitergehende Verwendung, insbesondere für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit, findet nicht statt, es sei denn, der Autor der Dateien stimmt dem ausdrücklich zu.

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte über die oben beschriebene Auswertung hinaus findet nicht statt.

Bisam

© Archiv Naturschutz LfULG, F. Richter

Der Bisam (Ondatra zibethicus) ist eine ursprünglich in Nordamerika beheimatete Art, die Anfang des 20. Jahrhunderts aktiv in Europa ausgesetzt wurde und sich danach in Sachsen in allen geeigneten Naturräumen ausgebreitet hat. Da dem LfULG weniger aktuelle Verbreitungsdaten vorliegen, soll geklärt werden, ob ein eventueller Verbreitungsrückgang vorliegt. Es können daher gern Bisam-Beobachtungen über die entsprechende Meldeseite (siehe Link unten) an das LfULG gemeldet werden.

 

Götterbaum

Erscheinungsbild des Götterbaums (links) und typische Drüsen an der Blattunterseite (rechts)  © Archiv Naturschutz LfULG, U. Heffner

Der Götterbaum (Ailanthus altissima) breitet sich als wärmeliebende Art vor allem in Städten und auf Ruderalflächen aus. Es ist anzunehmen, dass die Vorkommen nicht vollständig über die Einträge in der Zentralen Artdatenbank des LfULG abgebildet sind. Aus diesem Grund können Vorkommen des Götterbaumes gern über die Meldeseite gemeldet werden.

Sosnowskyi Bärenklau

Der Sosnowskyi Bärenklau sieht dem ebenfalls invasiven Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) sehr ähnlich und kann ebenfalls bis 3 m hoch werden. Jedoch sind die unteren Laubblätter des Sosnowskyi Bärenklaus in drei Segmente unterteilt, die breitlappig und nicht so tief eingeschnitten sind wie beim Riesen-Bärenklau.   © Archiv Naturschutz LfULG, U. Heffner

Der Sosnowskyi Bärenklau (Heracleum sosnowskyi) ist für Deutschland als Früherkennungsart eingestuft. Das heißt, es besteht eine Meldepflicht und die Vorkommen sind zu beseitigen. Jedoch war zum Zeitpunkt der Listung der Art und Einstufung durch das BfN als Früherkennungsart der Kenntnistand zur eigentlichen Verbreitung möglicherweise ungenügend. Daher soll nun überprüft werden, ob der Sosnowskyi Bärenklau weiter verbreitet ist, als bislang angenommen wurde. Eventuelle Vorkommen können daher gern an das LfULG gemeldet werden (Link siehe unten).

Es ist wichtig zu beachten, dass beim Sosnowskyi Bärenklau wie auch beim Riesen-Bärenklau in allen Pflanzenteilen Furocumarine enthalten sind. Diese führen bei Menschen und Tieren, insbesondere in Verbindung mit UV-Strahlen, zu Verbrennungen der Haut, aber auch zu Beeinträchtigungen der Atemwege.

Kontakt

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 62: Artenschutz, Auen und Moore

Ulrike Heffner

Telefon: +49 3731 294-2209

E-Mail: ulrike.heffner@lfulg.sachsen.de

Webseite: www.lfulg.sachsen.de

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