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Der Wolf in Sachsen

Der letzte Wolf in Sachsen wurde 1904 erlegt. Im Jahr 2000 konnten erstmal wieder Welpen in der Lausitz nachgewiesen werden. Der Wolf ist in Sachsen wieder heimisch geworden. Dabei ist er auf natürlichem Wege eingewandert.

Weil der Wolf als streng geschützte Art eingestuft wird, ist das Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft für den Wolf verantwortlich. Unterstützt wird es fachlich von der eigens dazu gegründeten Fachstelle Wolf. Es ist Anlaufstelle für die Öffentlichkeit und Tierhalter. Neben fundierten Information zur Verbreitung und zum Umgang mit dem Wolf ist es Auskunftsstelle für den Herdenschutz und zur Förderung.

Die selbständige Rückkehr des Wolfes ist nicht unproblematisch. Die Lebensräume sind begrenzt und nicht alle Menschen heißen den Wolf »willkommen«. Der Wolfsmanagementplan enthält grundlegende Informationen zum Wolf, zur Verbreitung, zum Konfliktpotenzial, Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und Konfliktbewältigung sowie zur Beratung und Information.

Anhörung zum Entwurf der Sächsischen Wolfsmanagement Verordnung

Das Sächsische Kabinett hat am 11. Dezember 2018 den Entwurf der Sächsischen Wolfsmanagement-Verordnung zur Anhörung freigegeben. Bis Ende Januar sind nun die Kommunalen Spitzenverbände, die anerkannten Naturschutzvereinigungen in Sachsen, der Landesnaturschutzbeirat und die Mitglieder des Wolfsplenums aufgefordert, zum Entwurf Stellung zu nehmen.

Publikationen zum Thema Wolf

Zur Information haben das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Vielzahl von Publikationen herausgegeben.

Verbreitung des Wolfes in Sachsen

Kartenausschnitt aus der interaktiven Präsentation

Förderung des Herdenschutzes

Zur Unterstützung hat das Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft den Wolf in die Förderrichtlinie Natürliches Erbe aufgenommen.

Natura2000

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